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Zum Schutz der Genossenschaftsmitglieder

Beachten Sie beim Lesen bitte unbedingt folgendes:

Im Vordergrund aller hier auf sämtlichen Seiten gemachten Ausführungen steht einzig und allein die Rechtsform „eingetragene Genossenschaft“ und deren Besonderheit und nicht der Unternehmensgegenstand Bank.

Eine Genossenschaftsbank ist keine Bank mit angeschlossener Genossenschaft,

eine Genossenschaftsbank ist eine Genossenschaft welche lediglich die Erlaubnis zur Durchführung von Bankgeschäften erhalten hat.

Deshalb geht es hier auf diesen Seiten einzig und ausschließlich um die Rechtsform „eingetragene Genossenschaft“ die im Gegensatz zu den profitorientierten Rechtsformen wie GmbH und AG  ein humanorientiertes Ziel i.V.m. einer zwingenden über allem stehenden gesetzlichen Zweckbindung verfolgt bzw. von Gesetzes wegen verfolgen muss.

Und dies gilt uneingeschränkt auch für eine Bank, die sich der Rechtsform “eingetragene Genossenschaft (eG)” bedient.

§ 1 Abs. 1 des Genossenschaftsgesetzes (GenG) bringt unmissverständlich zum Ausdruck, dass nur dann ein Unternehmen die Rechtsform „eingetragene Genossenschaft“ benutzen darf, wenn es sich satzungsmäßig verpflichtet die Mitglieder bei deren Geschäften mit dem Unternehmen zu fördern, also besser zu stellen als andere Kunden die keine Mitglieder sind.
Und das heißt, dass Ihre Genossenschaftsbank sich satzungsgemäß verpflichtet hat, die Mitglieder, und zwar ausschließlich diese, zu fördern, also den Mitgliedern - und nicht der Bank -  die größtmöglichen Vorteile bei deren sämtlichen Geschäften mit der Genossenschaftsbank  zukommen zu lassen.

Zum Schutz und zur Durchsetzung der Vorschrift des § 1 Abs. 1 GenG  sagt § 81 Abs. 1 Fall 2 aus, dass  eine Genossenschaft deren Zweck entgegen § 1 nicht auf die Förderung der Mitglieder gerichtet, auf Antrag der zuständigen obersten Landesbehörde, in deren Bezirk die Genossenschaft ihren Sitz hat, durch Urteil aufgelöst werden kann.

Es sind nicht  die Unternehmen „Volks- und Raiffeisenbanken“ und alle anderen in der Rechtsform eG firmierenden Genossenschaftsbanken in Bayern die geschützt werden müssen,

es sind deren Mitglieder die geschützt werden müssen.

Geschützt davor, bei jeder Gelegenheit über den Tisch gezogen zu werden.

Geschützt vor ihren eigenen Verwaltungsorganen und geschützt vor einem Genossenschaftsverband Bayern der seine Aufgabe offenbar überwiegend als Erfüllungsgehilfe der BAFIN sieht.