Der einzige Weg

die Bank am Ort als eigene ortsansässige Bank zu erhalten und zusätzlich den Mitgliedern das zukommen zu lassen, was ihnen bisher verweigert wurde

Es hätte natürlich auch die Möglichkeit gegeben, die Raiffeisenbank D  am eigenen Ort als eigenständige, nur den bisherigen Mitgliedern der Raiffeisenbank D gehörenden feinen mittelständischen Bank zu erhalten, nämlich durch die Umwandlung in eine

Genossenschaftliche Aktiengesellschaft

Das hätte die Mitglieder der Raiffeisenbank D in den vollen Genuss des gesamten Vermögenswertes von 1.299,-- €  pro einzelnen Geschäftsanteil gebracht.

Und dass auch eine kleine Raiffeisenbank mit einer Bilanzsumme von 50 – 60 Millionen € bestehen kann zeigt am besten das Beispiel einer anderen Raiffeisenbank in Bayern, die gegen den Willen des Genossenschaftsverbands und gegen alle Widerstände bereits im Jahr 2010 die Rechtsform gewechselt hat. Sie funktioniert nach dem gleichen Prinzip „Pro Kopf eine Stimme“ wie eine Genossenschaft, wodurch jegliche feindlichen Übernahmeversuche absolut ausgeschlossen sind.

Der bei Umwandlung im Jahr 2010 ermittelte Wert der Aktie  ist seitdem um 30% gestiegen.
Sie ist ferner noch immer dem genossenschaftlichen Verbund und der Sicherungseinrichtung des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) angeschlossen.  Lediglich die Pflichtmitgliedschaft beim Genossenschaftsverband ist entfallen.

Bei Umwandlung der Genossenschaft (nicht der Bank, die ist lediglich Unternehmensgegenstand der Genossenschaft) in eine „Genossenschaftliche Aktiengesellschaft“ (mit weiterhin Bank als Unternehmensgegenstand) wäre lediglich folgendes geschehen:

  • Die Bankgeschäfte wären die gleichen wie in der Rechtsform Genossenschaft.
  • Die ausgeschütteten Spenden wären die gleichen wie in der Rechtsform Genossenschaft.
  • Die Steuerzahlungen des Unternehmens wären die gleichen wie in der Rechtsform Genossenschaft.
  • Der Gewinn wäre der gleiche wie in der Rechtsform Genossenschaft.
  • De Dividende wäre die gleiche wie in der Rechtsform Genossenschaft
  • Die Eigenkapitalbildung wäre genau so hoch, tlw. sogar höher als in der Rechtsform Genossenschaft.
  • Die Förderung der heimischen Wirtschaft wäre die gleiche wie bei der Rechtsform Genossenschaft.
  • An der Fassade der Bank und deren Zweigstellen würde weiterhin unverändert der Name Raiffeisenbank stehen.
  • Der Vorstand wäre der gleiche wie vorher. (Natürlich nur wenn er  will)
  • Der Aufsichtsrat  wäre der gleiche wie vorher. (Natürlich nur wenn die Mitglieder ihn wieder wählen)
  • Die Angestellten wären die gleichen wie in der Rechtsform Genossenschaft.
    Die genossenschaftlichen Werte wären die gleichen wie bisher in der Rechtsform Genossenschaft.
  • Die jährliche Mitgliederversammlung würde genauso abgehalten wie bisher.
  • Auch das an den Mitgliederversammlungen obligatorische Essen bliebe erhalten.

Es wäre tatsächlich alles gleich geblieben, es gäbe nur einen einzigen, gravierenden Unterschied der aber nicht die Bank betrifft sondern einzig und allein die Mitglieder der Genossenschaftsbank.

Was vorher nicht der Fall war, wäre nach der Umwandlung eine Selbstverständlichkeit gewesen:
                                  Alle Mitglieder wären am gesamten Vermögen der Bank uneingeschränkt als Teilhaber beteiligt.